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Geldwäschereiprävention - Effizienz und Effektivität

  • 21. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Apr.

In einer zunehmend globalisierten und regulierten Welt stehen Finanzinstitute vor immer komplexeren Herausforderungen. Zwei Schlüsselbereiche, die dabei besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind Transaktionen und Geschäftsbeziehungen mit erhöhten Risiken. Diese sind nicht nur aus Sicht Compliance relevant, sondern haben auch erhebliche Auswirkungen auf die Organisation.


Für Schweizer Banken, die unter einem strengen Regulierungsrahmen agieren, ist die effiziente und effektive Erkennung und Bewirtschaftung dieser Risiken von entscheidender Bedeutung.


Naturszene


Effizienz in der Bearbeitung und Bewirtschaftung


Die Herausforderung besteht nicht nur in der Identifizierung, sondern auch in der effizienten Bearbeitung und Bewirtschaftung von Risiken, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, ohne die operativen Abläufe unnötig zu belasten.


Kunden-Onboarding und -Screening: KI-gestützte Tools können den Überprüfungsprozess beschleunigen, indem sie Informationen aus verschiedenen Quellen (Sanktionslisten, PEP-Listen, Medienberichte) aggregieren und analysieren.


Transaktionsmonitoring: Fortschrittliche KI-Algorithmen können riesige Datenmengen analysieren, um ungewöhnliche Muster und Verhaltensweisen zu erkennen, die auf erhöhte Risiken hindeuten. Dies reduziert die Notwendigkeit manueller Überprüfungen und minimiert Fehlalarme.


Datenqualität und -integration: Eine konsolidierte, qualitativ hochwertige Datenbasis ist entscheidend. Nur wenn alle relevanten Kundendaten und Transaktionshistorien leicht zugänglich sind, können Risikoprofile präzise erstellt und überwacht werden.


Risikobasiert: Anstatt alle Kunden und Transaktionen gleich zu behandeln, sollten Banken einen risikobasierten Ansatz verfolgen. Das bedeutet, dass Ressourcen und Prüfungen proportional zum identifizierten Risiko gesetzt werden. Kunden mit hohem Risiko werden intensiver überwacht, während bei geringem Risiko ein vereinfachtes Vorgehen ausreicht. Dies erfordert eine klare Definition von Risikokriterien und eine regelmässige Aktualisierung der Modelle.



Technologie alleine reicht nicht

Technologie allein ist nicht ausreichend. Bankmitarbeiter müssen in der Lage sein, ungewöhnliche Transaktionen und Kundenverhaltensweisen zu erkennen und wissen, wann und wie sie diese melden müssen (MROS). Regelmässige Schulungen sind folglich unerlässlich. Eine starke Compliance-Kultur, die von der Führungsebene vorgelebt wird, ist deshalb entscheidend.


Der Austausch von Best Practices und anonymisierten Informationen innerhalb der Branche und mit Lieferanten kann zudem dazu beitragen, neue Risikotypologien schneller zu erkennen, effektivere Gegenmassnahmen zu erarbeiten und die Entwicklung von prozessualen, datengetriebenen und technischen Lösungen gemeinsam voranzutreiben.



Wir von Bricks & Brains verfügen über umfassende Projekterfahrung zu diesem Thema und ein wertvolles Netzwerk innerhalb der Branche, welches den Erfahrungsaustausch fördern kann.  Gerne unterstützen wir auch Ihr Institut.


 
 
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